TEIL 1 - IMPLIZITE DIAGNOSTIK / MENTAL DYNAMIC

Die Neurowissenschaft wird immer interessanter. Immer mehr Details kommen sukzessive ans Tageslicht und wir verstehen besser, warum wir so agieren und uns in vielen Dingen unterscheiden. Und wenn es in der Frage mündet: Warum spielt das Gehirn so Fußball und ein anderes anders. Das gilt auch für Führungsaktionen, Leistungsmotive oder Team-, Konfliktverhalten.  I am what I am.

Mit dem impliziten Testverfahren der Psyfiers AG (Schweiz/Zug) und u.a. mit der PSI-Theorie von Prof.Dr.Kuhl messen wir vier Kerne des Gehirns und resultierende mentaldynamische Vorgänge. Die Ausprägung in der ersten Dynamik bestimmt das Spiel des Handelns und Denkens.

Aus dem nicht manipulierbaren Messergebnis können wir analysieren: Wie sich eine Person verhalten wird und warum. Ob es zur Aufgabe passt bzw. wie es mit der Aufgabe umgehen wird. Leader Ja/Nein bzw. wie es führen wird usw. Aus den Einzelprofil eines Teams können wir auch ein Teamprofil erstellen, als wäre das Team eine Person.  

Gut 95% unserer Mentalität und Handlungsmotiven sind uns nicht bewusst oder ist uns bewusst zugänglich. Der Mental Dynamic Test öffnet die Türen in der Wahrnehmungsaufnahme / Handlungsdynamik / objektiven Faktenbewertung und subjektiven Erfahrungsbewertung eines Menschen und seiner Mentalität. 

INFORMATIONEN UNTER

www.mentaldynamic.info
BUCHUNG

TEIL 2 - EXPLIZITE DIAGNOSTIK / MOTIVDYNAMIK

Drei Basismotive bewegen alle Menschen dieser Welt. Egal wo und mit welcher Kultur wir leben. McClelland hat sie Anschluss-, Macht- und Leistungsmotiv benannt. Wir titulieren sie mit Beziehungs-, Dominanz- und Erkenntnismotiv. Jeder hat einen persönliche Motivdynamik, startend mit einer der drei Motive. 

Kombiniert mit drei Regulatoren ergeben sich daraus neun Mentalitäten, die miteinander interagieren, aber auch unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Das beeinflusst uns auf der Inhaltsebene, in der Denkausrichtung unserer Motive enorm wie auch in der Warum-Frage von Handlungen - auf der bewussten wie unbewussten Ebene. 

GEMESSENE DYNAMIK IM PROZESS / Prof.Dr.Kuhl / Ziel: Effektive Selbststeuerung / Kahnemann (Nobelpreis) 

S-FAKTOR

S = 5 Sinne
Wahrnehmungsaufnahme

bewusste wie unbewusst agierendes Objekt-erkennungssystem

AUFGABE:
Genauigkeit, Präzision, Symmetrie, Struktur, Fehlererkennung, Übersichten, nah-weit, eng-breit, Formen, Farben, Feingefühl, Raumgefühl, Töne etc. 

gegenwartsorientiert realistisch

Basisemotionen:
Angst und 
Neugier/Überraschung 



Kahnemann: System 2

A-FAKTOR

A = Automatisch / Autopilot
Wahrnehmungsaufnahme / Handlung

Unbewusst-Intuitive Verhaltenssteuerung


AUFGABE:
Effektives Handeln, Aktionssteuerung, Durchsetzungsfähigkeit, Risiko, Wettkampflust, Erwartungen, Wirkungen und Erfolg, schnelle Dynamiken etc.

ressourcenorientiert
instinktiv / machtvoll

Basisemotionen:
Mut und Wut
Ekel (Entscheidungen, Verachtung)


Kahnemann: System 1


O-FAKTOR

O = Objektiv
Faktische Bewertung

Intuitionsgedächtnis -bewusstes Planen und Orientierungen geben


AUFGABE:
Handeln nach 
Plan A/B, Taktik, Struktur, sinnvoll, Motive priorisieren und stabilisieren, clever vorausdenken, bedenken / Inhalte / Regeln & Normen

faktenorientiert
logisch / kontinuierlich

Basisemotionen:
Angst, Neugier
auch Scham


Kahnemann: System 2


P-FAKTOR

P = Persönlich
Subjektive Bewertung / Erlebnis, Erfahrung

Extensionsgedächtnis
Unbewusstes bewerten


AUFGABE:
Erfahrungen machen und auswerten, Werte, Kreativität, integrativ, Authentizität, forschend, innovativ, Harmonie, Sympathie, Prozesse / Abläufe

erfahrungsorientiert
intuitiv / ganzheitlich

Basisemotionen:
Freude und Trauer
plus direkte Bindung zum Belohnungs- und Schmerzgedächtnis

Kahnemann: System 1


ZWEI BEDÜRFNISSE

Lage- und Handlungsorientierung

Selbst- und Fremdmotivierung / -steuerung

Bedürfnisse nach Sicherheit, Stimulanz

Ehrgeizregulierung


4 Überlebensstrategien:
Sicherheit
Ergebnis / Erfolg
Unabhängigkeit
Freiheit


Gut zu wissen

Prof. Dr. Julius Kuhl, Daniel Kahnemann (Nobelpreis) & die Neurowissenschaft

Die Diagnostik des impliziten Mental Dynamic-Verfahrens beruht auf die Erkenntnisse von Prof.Dr. Julius Kuhl (Persönlichkeits-System-Interaktion / Selbststeuerung / PSI-Theorie), Daniel Kahnemann  (System 1 und 2 / schnelles und langsames Denken / Nobelpreis) und anderen Neurowissenschaftlern wie Gerald Hüther, Joachim Bauer.  Sowie aus der Motivations-, Lern- und Emotionsforschung, u.a. Heckhausen, Bischoff, Kuhl (hier: Lage- und Handlungsmotivation) . 

Nicht manipulierbar und andere Vorteile

  • Online-Testverfahren bereits ab 10 Jahren
  • Nicht manipulierbar, daher keine sozialen  Erwartungen abgebbar wie bei üblichen Fragebogentests
  • Macht das Unbewusste in seiner Startdynamik sichtbar
  • Zeigt präzise die innere Dynamik einer Persönlichkeit auf, 
  • u.a. Aufgabenumsetzung, Präzision in der Wahrnehmungsaufnahme, Risiko- und Handlungsdynamiken, Bewertungsabläufe
  • Studien und Promotionen, u.a. Uni Hamburg und Uni Cambridge / Sport 
  • Spiegelt die Abläufe der vier Kerne wider

Basis- oder Premium-Version

In der Basisversion werden die beiden Hauptkerne ausgewertet: 
S oder A bzw O oder P plus die stärkste Bedürfnisvariante.

In der Premiumversion wird die komplette Mental Startdynamik intensiv ausgewertet. Sie können dazu eine Frage oder einen Aspekt setzen, worin wir in der Auswertung Bezug nehmen. 

Der Weg zum Testing


Sie entscheiden vorab, ob Sie die SPORT- ODER BERUF/ MENTALITÄTSVERSION wünschen.

Nach BESTELLUNG erhalten Sie innerhalb von drei Tagen per Mail die MD-TAN samt Link zum Mental Dynamic Testing. 


Nach absolvieren des Testings (ca 10 Minuten) erhalten Sie innerhalb von drei - fünf Tagen Ihr persönliches Ergebnis per Mail.

Beispielauswertungen und weitere Informationen unter:
www.mentaldynamic.info 

Referenzen in der Nutzung eines impliziten (MD-)Testverfahrens


u.a. UBS Bank Schweiz,  Swisscom, Vodafone, Stage, Otto Versand Hamburg, Apollo Optik, ING Diba, REWE, Unilever Datev, Renault, Volvo, Bad Schwartau Konfitüre, Kölln Flocken, Fitness First, Stern/Freundin/Bunte. 

Diverse Leistungs- und Profisportler/Profivereine und Deutscher, Europa- und Weltmeistern diverser Sportarten und Altersklassen. 

MOTIVATIONSBASEN

 Wissenschaftliche Basis, u.a.: 
McClelland / USA
Heckhausen / Deutschland. 

BEZIEHUNG

Motive u.a. für Familie, Freunde, Teamplay, Leidenschaft, Berührung, Gegenwart / Sympathieentscheidung
Emotionen: Freude / Trauer 

Mental Dynamic = P-Faktor

DOMINANZ

Motive u.a. für Handlungen, Mut, sich durchsetzen, Automatismen, Entscheidung / Prognose
Emotionen: Mut-Wut/Ekel

Mental Dynamic = A-Faktor

ERKENNTNIS

Motive u.a. Lernen, Wissen ist Macht, Innovation, Plan, Struktur-Taktik, Disziplin / Analyse
Emotionen: Neugier / Angst 

Mental Dynamic = S+O-Faktor

3 x 3 macht bekanntlich 9

Neun Mentalitäten

Die drei Motivlinien Beziehung (rot), Dominanz (grün) und Erkenntnis (blau) entwickel durch drei Regulatoren (siehe rechts) jeweils drei spezielle Mentalitäten samt Muster und Überzeugungen. 

Sie alle interagieren je nach Ausprägung/Stärke und Situation. Daher kann es vorkommen, dass situativ und nach Anforderungen eine dafür spannende Mentalität bevorzugt zum Einsatz kommt. Und weniger aktiv ist, wenn sich Situation verändert. Das kann auch innerhalb eines Tages wechseln. Trotzdem hat jeder eine primäre Motiv- und Mentalitätspriorität.

Drei Basismotive

Am obigen Beispiel ist das Beziehungsmotiv am stärksten ausgeprägt. In unserem ersten Lebensjahr wird dieses Motiv stark trainiert. Es prägt zu 50-60% unsere emotionalen Reaktionen und Charakter.

Gefolgt vom Erkenntnismotiv (4-6.Lebensjahr - Warum?) 
und vom Dominanzmotiv 
(2-4.Lebensjahr - Trotzphase). 

Insgesamt ist das Motivprofil in seiner Basis klar und doch ausgeglichen. Sehr gut für ein ausbalanciertes Teamplay. 

Drei Regulatoren

Mit drei Regulation (u.a. als Führungsstil sichtbar) trainieren und steuern wir die drei Motive. 

Zur Auswahl stehen: Reformieren (optimieren), überentwickeln (stärken) und blockieren (stoppen, Verbot).

Beispiel oben: 
Der am häufigsten eingesetzte Regulator ist der reformistische. 

Gut für Optimierungen, Leistungsmotivation und Beratungen.

Die Motivdynamik

Aus der persönlichen Dynamik inkl. Erfahrungen, Prägungen, Feedbacks, Familie & Erziehung, entwickeln sich neun Mentalitäten. Alle sind aktiv nur individuell unterschiedlich gewichtet. 

Besonders die beiden stärksten Mentalmuster sind führend aktiv. 

Beispiel oben. Die führenden Motive/Mentalitäten sind:
M3: Der Helfer 
+ M7: Der Optimist.  

Einsatz und Nutzen 

Sport / Erziehung / Konfliktverhalten 

Was Menschen und mit motivational antreibt, den Ursprung des Warum und Wie herauszufinden, ist ein enorm wichtiger Prozess. Um Ihre persönliche Motivdynamik zu erforschen, stehen Ihnen für Sport / Erziehung und Konflikt-/Stressverhalten drei spezielle Testings im Buchformat zur Verfügung.

Bestellung siehe unten

Ablauf der Diagnostik

Zum Selbststudium können Sie persönlich ein Auswertungsgespräch hinzubuchen, welches per Zoom, per Telefon oder bei mir in Bad Bramstedt geführt werden kann. 

Workshop / Videoseminar 

Für alle, die das Thema Motivdynamik sehr spannend finden bite ich Ihnen einen Video-Workshop, auch als Mental Dynamic mit dem impliziten Ansatz in Kombination. 

Der schnelle Weg zum Motiv-Profil

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